Wanderung im Naturpark Dobratsch

Wandernde

 

Die blühende und duftende Natur des Sommers zu erleben - dies ist das Ziel, das wir mit dem Kräutersommer der Perau-Apotheke verfolgen, weil wir denken, die Natur kann für unsere Gesundheit einen wertvollen Beitrag leisten...

 

Naturpark Dobratsch

Am 21. Juli trafen sich all jene, die unserer Einladung gefolgt waren, um von der Aichingerhütte aus den Naturpark Dobratsch zu erkunden.

 

Martina Rudackij, eine erfahrene „Naturpark-Rangerin“, führte uns bei strahlendem Sonnenschein über die Almen. Es ging vorbei an der alten Starterhütte bei der ehemaligen Skipiste hinauf zur Rosstratte, entlang des Geo-Lehrpfads und immer wieder zwischen Kuhfladen hindurch.

 

Stadträtin Mag.a Hilde Schaumberger begrüßte uns und berichtete ihrerseits über die Entwicklung des Naturparks Dobratsch, mit dessen Errichtung, beginnend mit dem Rückbau der Schilifte, dem Dobratsch seine Ursprünglichkeit zurückgegeben wurde.

Am Geo-Lehrpfad im Naturpark Dobratsch

 

Tauchten interessante Pflanzen und Landschaftsmerkmale auf, hielten wir inne, bestaunten die vielfältige Pflanzenwelt, lauschten alten Sagen und versuchten sogar auf der Weide liegend die einzigen Wolke am Himmel zu deuten.

Bärlapp - Lycopodium

Da zur Wanderung von der Perau-Apotheke unter dem Motto „Kräutersommer“ eingeladen wurde, lag auf den Pflanzen natürlich ein besonderes Augenmerk. Martina Rudackij wies uns auf besondere Exemplare und deren Überlebensstrategie hin, wie etwa die Almweide, die zwar auch ein Baum ist und Palmkätzchen hat, jedoch flach an den Stein geschmiegt ganz anders ausgebildet ist, als die Weide im Tal.

 

Interessant fanden wir auch die beiden „lebendgebärenden“ Pflanzen, das Alpenrispengras und der Knollenknöterich, die nicht nur Samen, sondern praktisch fertige Pflanzen entwickeln und „zur Welt bringen“.

 

Wurde der Bärlapp früher von den „Pillendrehern“ zum Trockenhalten der Medizin verwendet, kommt die Strategie des Frauenmantel zur Feuchtigkeitsregulation uns heute noch zu Gute, etwa bei Hitzewallungen.

Gold-Pippau

Auch wie die Fichten das Wetter vorhersagen, was sich hinter dem „Jägerbrot“ verbirgt und welches „Munddeo“ die Almwiesen für uns bereithalten, haben wir erfahren. Und schließlich erlebten wir, wie der Löwenzahn uns allen ein Lächeln ins Gesicht zauberte mit seiner „Zauberblume“ - als sie nämlich Wolfgang Haslacher begegnete...

 

Der Schutz der Pflanzen wurde erläutert und darauf hingewiesen, wie Pflanzen, die man vom Berg mitnimmt, um sie daheim einzupflanzen, ihre Besonderheit verlieren, etwa weil gerade die für uns wohlriechenden Aromen Teil der Überlebensstrategie der Pflanzen sind, die nicht mehr notwendig ist im „sicheren“ Topf auf dem Balkon...

Wandergruppe

Die Wanderung fand schließlich mit der Einkehr auf der Aichingerhütte ihren Ausklang.

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