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Diensthabende Apotheke 19.05.2012

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Nachtdienst heute hat auch die Gerlitzen-Apotheke in Treffen.

Perau-Apotheke > Vorsorgen
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Erste Hilfe

Die Wichtigkeit der „Ersten Hilfe“ ist wohl unumstritten. Wir sollten uns immer vor Augen halten, dass schnelle und richtige „Erste Hilfe“ Maßnahmen Leben retten und Spätfolgen gering halten.

 

Die Wahrscheinlichkeit, dass man „Erste Hilfe“ in der eigenen Familie oder im Freundeskreis leisten muss, ist sehr groß. Immerhin passieren 70% aller Unfälle im eigenen Haushalt oder beim Sport. Ist man sich dieser Tatsache bewusst, sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, sein Wissen immer wieder aufzufrischen. Das heißt, ein einmaliger „Erste Hilfe“ Kurs im Rahmen der Führerscheinprüfung, der vielleicht schon 20 Jahre zurück liegt, reicht sicherlich nicht aus...

Erste Hilfe am Stofftier


Wie sehen nun die „Erste Hilfe“-Maßnahmen zum Beispiel bei einem Schlaganfall oder einer Vergiftung aus?

Erste Hilfe bei einem Schlaganfall

Kennzeichen eines Schlaganfalls sind

  • starke Kopfschmerzen
  • Lähmungserscheinungen und Sprachstörungen
  • Bewusstseinsstörungen

 

Die Ursache ist die Verstopfung eines Blutgefäßes im Gehirn durch ein Blutgerinnsel. Dies wiederum führt zu Durchblutungsstörung und Sauerstoffmangel im Gehirn.

 

Erste Hilfe:

Ist der Patient ansprechbar:

  • Oberkörper hoch lagern

  • Beengende Kleidung öffnen

Ist der Patient nicht ansprechbar:

  • Bewusstseinskontrolle

  • Freimachen der Atemwege und Atemkontrolle

  • Bei normaler Atmung wird der Patient in stabil Seitenlage gebracht und jede Minute eine Atemkontrolle gemacht.
  • Bei Atem-Kreislaufstillstand beginnt man mit der Herzdruckmassage und der Beatmung.


Je schneller ein Notruf bei einem Schlaganfall abgesetzt wird
desto größer sind die Überlebenschancen und desto geringer die Spätfolgen!

Erste Hilfe bei einer möglichen Vergiftung

Kinder sind besonders gefährdet. Wussten sie, dass es für Kleinkinder, die irrtümlich eine Zigarette verschluckt haben, keine Rettung gibt? Leider kommt das immer wieder vor. Auch ältere Kinder tragen in so einem Fall irreversible Schäden davon.

Der Totenkopf als abschreckendes Zeichen hat seine Wirkung teilweise verloren. Seit Totenköpfe im Kinderzimmer Einzug gehalten haben, verfehlen sie oft ihre Wirkung. Totenköpfe sind cool und werden nicht mehr als Gefahr erkannt.

Niemals sollte man giftige Substanzen in normalen, nicht etikettierten Flaschen lagern. Bewahren Sie sie auch unbedingt an Orten auf, die Kindern nicht zugänglichen sind.

Berichte über Alkoholvergiftungen bei Kindern- und Jugendlichen gehören leider schon zum Alltag.

Kennzeichen einer Vergiftung:

  • Atem- und Kreislaufstörung
  • Rauschzustände, Bewusstseinsstörung
  • Übelkeit, Erbrechen, Hautveränderung, Pupillenerweiterung

Erste Hilfe

  • Giftreste aus der Mundhöhle oder von der Haut entfernen
  • Notruf 144 und Vergiftungszentrale unter der Nummer 01/406 4343 anrufen


Je ausführlicher man über die Art des Giftes Auskunft geben kann desto schneller kann der Arzt reagieren. Den Anweisungen der Vergiftungszentrale muss man unbedingt Folge leisten. Nicht ohne Aufforderung den Patienten zum Erbrechen bringen oder ihm Wasser zu trinken geben!

Telefontasten

PS: Auf den wichtigsten Seiten unserer Homepage finden Sie übrigens alle Notrufnummern auf einen Klick - und Sie können auch sehen, welche Apotheke an diesem Tag Bereitschaftsdienst hat...